Der Gewerkschaft ist es gelungen, alle Sozialleistungen und Garantien, die Teil der vorherigen Vereinbarung waren, beizubehalten. Darüber hinaus konnten die Gewerkschaften folgende Ergebnisse erzielen: Am 15. August 2018 ist der neue Tarifvertrag für den slowenischen Handelssektor (“neue CA”) in Kraft getreten. Derzeit ist sie nur für Arbeitgeber verbindlich, die Mitglieder der slowenischen Industrie- und Handelskammer, der slowenischen Handelskammer, des slowenischen Arbeitgeberverbandes sind, kann aber für alle Arbeitgeber aus dem Handelssektor verbindlich werden, wenn das Ministerium für Arbeit, Familie, Soziales und Chancengleichheit eine Entscheidung über die erweiterte allgemeine Gültigkeit erlässt. Der Tarifvertrag im Straßenverkehrssektor ist einer der beiden Branchentarifverträge, die derzeit in Estland gelten. Weitere Informationen über den Sektor und seine jeweiligen Arbeitszeitfragen finden Sie im nationalen Beitrag zur Vergleichsstudie EIRO über die Auswirkungen der Arbeitszeitrichtlinie auf Tarifverhandlungen im Straßenverkehrssektor. Ende 2007 wurde im Straßenverkehr nach intensiven Verhandlungen und kurz bevor die Branchengewerkschaften Streikaktionen ankündigen wollten, ein neuer Branchentarifvertrag geschlossen. Die neue Vereinbarung trat am 1. Februar 2008 in Kraft. Die Bestimmungen des Abkommens betreffen den gesamten Sektor und betreffen Arbeitszeit- und Ruhezeiten sowie Lohnfragen, einschließlich des Mindestlohns für Arbeitnehmer im Straßenverkehr. Im Dezember 2007 einigten sich die Verhandlungsparteien schließlich darauf. Der neue Branchentarifvertrag sieht ab dem 1.

Februar 2008 Eine Erhöhung der Mindestmonatslöhne vor. Bei den üblichen Arbeitszeiten erhalten Busfahrer und hochqualifizierte Reparaturmechaniker monatlich mindestens 7.060 EEK (451€), Fahrer EEK 6.560 (419€) und ungelernte Reparaturarbeiter EEK 5.470 (350 €). Gemäß der Vereinbarung werden die Mindestlöhne zum 1. Januar 2009 weiter erhöht, für die die entsprechende Vereinbarung bis zum 1. Oktober 2008 getroffen werden muss. Das nächste Ziel der Gewerkschaft besteht darin, in den nächsten sechs Monaten eine Vereinbarung über die Rechts- und Arbeitsbeziehungen zu schließen. Die Gewerkschaft wird das von Volkswagen in Deutschland angenommene Dokument als Grundlage nehmen. Demnach gibt es drei Ebenen der Beteiligung der Arbeitnehmer an der Entscheidungsfindung: Information, Konsultation und Genehmigung. Im Falle der Genehmigung sollte die Verwaltung die Erlaubnis von den Arbeitnehmervertretern erhalten, die der Betriebsrat im Werk in Kaluga sein wird. Die Tarifparteien hatten seit dem Auslaufen des vorherigen Tarifvertrags im März 2007 über die Bestimmungen des neuen Branchentarifvertrags verhandelt.

Die Verhandlungen waren intensiv gewesen, und eine Einigung wurde erst durch Vermittlung durch den öffentlichen Schlichter (Riiklik Lepitaja) getroffen, kurz bevor die sektoralen Gewerkschaften einen umfassenden Streik anwollten. Nach Abschluss der Vereinbarung erklärte ETTA, dass die Vereinbarung über die Mindestlöhne hoffentlich dazu beitragen wird, den Anteil der Schwarzarbeit in diesem Sektor zu verringern und damit einen faireren Wettbewerb zu fördern.

Share this...
Share on Facebook0Share on Google+0Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn0Email this to someone